Bewährtes bewahren, Neues wagen

Dieses Motto gilt auch für unser erfolgreiches Kulturpatenprojekt „Max geht in die Oper“. Seit fünf Jahren besuchen Kinder zusammen mit ihren Paten Theateraufführungen, erkunden Museen oder lauschen Konzerten. Mehr als 200 Patenschaften haben wir bisher ins Leben gerufen. Doch seit ein paar Wochen stellen wir uns neuen Herausforderungen: Einige unserer Patenkinder haben nun auch syrische, afghanische oder rumänische Wurzeln. Es sind Kinder, die sich hier noch fremd fühlen – ihnen möchten wir beim Ankommen helfen.

Und Ankommen heißt auch Menschen kennenlernen, Freunde finden – oder einen Paten an seiner Seite haben, der einem Aufmerksamkeit und Zuwendung schenkt und an dessen Hand man die neue Umgebung und unbekannte Kulturorte entdecken kann.

Zeit miteinander verbringen, neugierig sein und Fragen stellen, neue Worte und Orte kennenlernen – nicht nur die Zeit mit den Paten, sondern auch die Begegnungen der Kinder miteinander sind wichtig. Die gemeinsamen Kulturausflüge in all ihrer Vielfalt sind für alle ein Geschenk und daran möchten wir festhalten.

Im Jahr 2016 fördert die Kulturstiftung des Bundes zusammen mit der Prof. Otto Beisheim Stiftung das Modellprojekt „Max geht in die Oper“ mit Kindern mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund.

gefördert durch:

Wenn Sie eine Patenschaft finanziell unterstützen, selber als Pate aktiv werden oder einfach Näheres über die Kulturpatenschaften erfahren möchten, sind Sie hier richtig. Ihre Fragen beantworten wir gern.

Alle aktiven Paten finden hier den Zugang zum internen Patenforum, wo Informationen zu den aktuellen Kulturausflügen der Patenteams zu finden sind.

Evaluation der ersten drei Projektjahre

In den ersten Projektjahren wurden „Max geht in die Oper“ und „Max macht Oper“ von einer Evaluatorin begleitet. In der Evaluation ist zu lesen, wie die Projekte wirken und warum und warum kulturelle Bildung wichtig ist.

Die Broschüre steht als Download (PDF) zur Verfügung.